Das Europäische Forum für Wissenschaft, Technologie und Innovation hat bei einer Veranstaltung, die Besucherrekorde brach und die internationalen Allianzen im Wissens- und Technologietransfer stärkte, mehr als 4.700 Teilnehmer und 600 Organisationen zusammengebracht.
Die Veranstaltung schloss ihre fünfzehnte Ausgabe im Palast für Messen und Kongresse von Málaga (FYCMA) mit einer historischen Bilanz ab, die sie als den wichtigsten Treffpunkt für den Wissenstransfer in Spanien festigt. Während drei Tagen brachte die Veranstaltung mehr als 4.700 Teilnehmer zusammen – übertraf damit die anfänglichen Prognosen – in einer Atmosphäre intensiver Aktivität, die Málaga als Epizentrum des innovativen Ökosystems Südeuropas bestätigte. Dem Treffen gelang es, etwa 20 Länder und ein Dutzend autonome Gemeinschaften zu mobilisieren, was die Stärke eines Forums unterstreicht, das sein fünfzehnjähriges Bestehen mit Blick auf die technologischen Herausforderungen der Zukunft feierte.
Die internationale Beteiligung war eine der tragenden Säulen dieser Ausgabe, mit Südkorea als Gastland und der Hanbat National University als herausragender internationaler Universität. An dem Treffen waren fünfzig nationale und internationale Universitäten vertreten, zusammen mit mehr als 600 Organisationen, Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen, die die Gänge des FYCMA in einen wahren Turmbau zu Babel der Innovation verwandelten. Diese globale Ausstrahlung ermöglichte es, strategische Allianzen zu knüpfen und neue Wege der Zusammenarbeit zu eröffnen, in einer Zeit, in der die europäische technologische Souveränität im Mittelpunkt der Debatte stand.
Das inhaltliche Programm umfasste mehr als 100 thematische Panels unter Beteiligung von 300 Experten, die sowohl die klassischen strukturellen Achsen – wie F&E&I-Finanzierung, innovatives öffentliches Beschaffungswesen oder den Wissenstransfer zwischen Universität und Unternehmen – als auch die aufkommenden Bereiche behandelten, die die Zukunft des Kontinents prägen werden. Präzisionsmedizin, angewandte Quantentechnologien, fortschrittliche Materialien, Dual-Use-Technologien und Energieautonomie standen ganz oben auf den Agenden der Teilnehmer, in dem Bemühen, die spanische Forschung an den von Brüssel vorgegebenen strategischen Prioritäten auszurichten.
Die Aufteilung der Messefläche in fünf spezialisierte Bereiche erleichterte das Networking und die Generierung von Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren des Ökosystems. Die Ágora, der Science Room, der Innovation Room, das Research Center und der Raum Andalucía Knowledge beherbergten sowohl Präsentationen von Prototypen im Bereich künstliche Intelligenz und Big Data als auch Treffen zwischen Investoren und technologiebasierten Startups. Besonders relevant war die Rolle des Research Centers, wo Erfolgsgeschichten im Bereich Green Tech und intelligente Gesundheit die Fähigkeit des spanischen Systems demonstrierten, Wissen in Lösungen anzuwenden, die in der produzierenden Wirtschaft verankert sind.
Der Abschlusstag war geprägt von der Verleihung der Auszeichnungen, die Exzellenz im Bereich Innovation und Wissenschaftskommunikation würdigen. Der VI. Open Call for Deep Tech Startups, der gemeinsam mit dem Enterprise Europe Network durchgeführt wurde, verschaffte den vielversprechendsten disruptiven Projekten Sichtbarkeit vor nationalen und internationalen Investoren und spiegelte die Stärke eines zunehmend reiferen unternehmerischen Ökosystems wider. Der XI. Journalistenpreis ‚Transfiere‘ wiederum würdigte die journalistische Arbeit im Bereich Wissenschaft und Technologie, während der III. Preis für Innovatives Unternehmen ‚Transfiere Tracciona‘ an Bioazul ging, ein auf Innovation und Nachhaltigkeit spezialisiertes Beratungsunternehmen.
Das in Málaga ansässige Unternehmen Bioazul ging aus insgesamt 23 Vorschlägen von multinationalen Konzernen, KMU, Kleinstunternehmen und Startups als das von den Transfiere-Teilnehmern und Webnutzern am meisten gewählte Projekt hervor. Die Vizerätin für Universität, Forschung und Innovation der Junta de Andalucía, Lorena Garrido, war mit der Übergabe dieser Auszeichnung betraut, die Organisationen würdigt, die durch ihre jährliche Teilnahme zur Stärkung des Innovationsökosystems beitragen und die öffentlich-private Zusammenarbeit fördern. Eine Geste, die den Geist eines Forums symbolisiert, das über fünfzehn Ausgaben hinweg seine Fähigkeit unter Beweis gestellt hat, echte Auswirkungen auf die technologische Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu erzielen.
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