Frauen und Verkehr: Ein Weg des Fortschritts und der Zukunft

by Marisela Presa

Die Geschichte des Verkehrs in Spanien ist ohne den Mut jener Frauen nicht zu verstehen, die in Zeiten, in denen der Sektor ausschließlich männlich dominiert war, beschlossen, sich über die etablierten Normen hinwegzusetzen.

Namen wie Catalina García González, die sich 1928 in León zu einer der ersten Frauen entwickelte, die Busse verwaltete und fuhr, oder Celia Rivas Casais, die 1932 als erste LKW-Fahrerin des Landes Fisch durch Galicien transportierte, sind Beispiele für eine Entschlossenheit, die nachfolgenden Generationen den Weg ebnete. Später, im Jahr 1983, schrieb Estrella Aranda Geschichte als erste Lokführerin der Madrider U-Bahn und bewies, dass es in der Branche keine unüberwindbaren gläsernen Decken gab. Diese Pionierinnen legten den Grundstein für einen Wandel, der heute erste Früchte trägt.

Die Fortschritte bei der Integration von Frauen in den öffentlichen Nahverkehr sind in Spanien inzwischen eine messbare Realität. Die Madrider U-Bahn und Renfe haben die Einstellung von Frauen in operativen Rollen schrittweise erhöht und erreichten 2023, dass 44 Prozent der vom Madrider U-Bahn-Unternehmen ausgeschriebenen neuen Stellen von Frauen besetzt wurden. Ein bedeutender Meilenstein ereignete sich im Jahr 2022, als Renfe erstmals eine Frau mit der Leitung eines Lokführerteams beauftragte, was ein entschlossenes Bekenntnis zur Chancengleichheit widerspiegelt. Die Straßenbahn Barcelona macht ebenfalls Fortschritte und erreichte 2024, dass 30 Prozent ihrer Fahrer Frauen waren, dank spezifischer Schulungsprogramme und aktiver Inklusionspolitik.

In diesem Kontext des Wandels etabliert sich der Vierte Nationale Kongress der Frau im Verkehrswesen, der am 5. März in Madrid stattfindet, als Pflichttermin, um die Chancengleichheit weiter voranzutreiben. Organisiert von Difundalia, bringt diese Veranstaltung Fachleute, Unternehmen und Institutionen zusammen, die sich für die Modernisierung des Sektors einsetzen. Die Anwesenheit von Ford Trucks als Patenunternehmen des Kongresses verstärkt die Botschaft, dass Vielfalt kein nebensächliches Thema ist, sondern ein strategischer Wert, um einen innovativeren, nachhaltigeren und gesellschaftlich repräsentativeren Verkehr zu gestalten.

Die Teilnahme von Ford Trucks am Kongress fällt mit einem entscheidenden Moment für das Unternehmen zusammen, das wichtige Fortschritte wie die neue Generation GEN2, den Ford F-MAX MCA und die bevorstehende Markteinführung seines Elektro-Lkw präsentiert. Hinter diesen technologischen Innovationen steckt eine tiefe Überzeugung: Vielfalt treibt Innovation voran. Wie das Unternehmen betont, „glauben wir fest an Talent, unabhängig vom Geschlecht, als Motor für Wachstum“. Diese integrative Vision erkennt an, dass vielfältige Teams kreativer sind, Probleme besser lösen und besser gerüstet sind, um die Herausforderungen einer Branche im Umbruch zu bewältigen.

Trotz der Fortschritte ist die Präsenz von Frauen in bestimmten Bereichen des Verkehrswesens nach wie vor gering, insbesondere in technischen Positionen und im Bereich des Führens von Schwerfahrzeugen. Die Sichtbarmachung weiblicher Vorbilder, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie spezialisierte Schulungsprogramme erweisen sich als wesentliche Werkzeuge, um weiter voranzukommen. Initiativen wie „Mädchen in den Zug der Wissenschaft und Technologie“, gefördert von der Stiftung der Spanischen Eisenbahnen, arbeiten gezielt daran, bei jungen Frauen wissenschaftliche und innovative Berufungen zu wecken, die technologischen Fortschritte des Sektors näherzubringen und einen Pool weiblicher Talente für die Zukunft aufzubauen.

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