Unfallreduzierung als zentrales Ziel: Die DGT wird 2026 Kontrollen von Gewicht, Ruhezeiten und Zustand gewerblicher Fahrzeuge verstärken

by Marisela Presa

Die spanische Generaldirektion für Verkehr (DGT) hat ihre Strategie für 2026 mit einem Kalender von Kontrollen entfaltet, die speziell auf gewerbliche Fahrzeuge abzielen – ein Schritt, der die absolute Priorität der Verkehrssicherheit beim Transport von Gütern und Personen unterstreicht.
Laut Informationen, die Información Logística vorliegen, besteht das zentrale Ziel dieser Kampagnen darin, die strikte Einhaltung der Vorschriften durch Fahrer von Lkw und Bussen sicherzustellen, wobei der Fokus auf drei kritischen Säulen liegt: der Bekämpfung von Überladung, der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten zur Bekämpfung von Müdigkeit und der Erkennung technischer Mängel, die diese Fahrzeuge zu einer rollenden Gefahr machen könnten.
Diese Überwachung ist nicht willkürlich, sondern eine strukturierte Antwort zur Verhinderung schwerer Unfälle, angesichts des Verletzungspotenzials dieser Fahrzeuge, wenn sie nicht in optimalem Zustand unterwegs sind.
Der erste große Termin für intensive Überwachung steht bereits im Kalender. Vom 9. bis 15. Februar 2026 wird die Verkehrsgruppe der Guardia Civil eine koordinierte europäische Kampagne durchführen, die sich auf Lkw und Busse konzentriert.
Diese Operation, die die spanischen Grenzen überschreiten wird, zielt darauf ab, den Inspektionsdruck auf den Straßen der Europäischen Union zu vereinheitlichen.
Die DGT hält außerdem das operative Ziel aufrecht, mit mobilen Fahrzeugprüfstationen (ITV) mindestens 6.000 Güterfahrzeuge und Busse im Laufe des Jahres zu überprüfen – eine Zahl, die den Ambitionen und die diesem Zweck gewidmeten Ressourcen offenbart.
Der Fokus beschränkt sich jedoch nicht auf größere Fahrzeuge. Vom 23. bis 29. November stehen Kleintransporter im Mittelpunkt einer speziellen Kontrollwoche.
Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf eine besorgniserregende Unfallstatistik aus dem Jahr 2024, die diese Fahrzeuggruppe auf die Prioritätenliste gesetzt hat.
Die Kampagne ist Teil eines Sonderüberwachungsplans, der das ganze Jahr über aktiv bleibt, und zeigt die tiefe Besorgnis der Behörden über die Zunahme von Vorfällen im Zustellsektor, angetrieben durch den E-Commerce-Boom.
Über diese beiden markierten Wochen hinaus ist der DGT-Kalender für 2026 mit monatlichen Kampagnen gespickt, die andere Risikofaktoren wie Schülertransport, Geschwindigkeit oder Ablenkung adressieren.
Dieses Netz von Kontrollen spiegelt eine Philosophie der permanenten und multifokalen Überwachung wider. Die Koordination auf europäischer Ebene, insbesondere bei Inspektionen internationaler Fahrzeuge, sendet eine klare Botschaft: Verkehrssicherheit ist eine grenzüberschreitende Angelegenheit und der Inspektionsdruck für die Betreiber wird konstant und vorhersehbar sein.
Kurz gesagt, der von der DGT angekündigte und von Información Logística aufgedeckte Kalender festigt einen Trend zu einer besser geplanten und erschöpfenden Aufsicht. Für Transport- und Logistikunternehmen ist die Kenntnis dieser Termine keine Einladung zur Nachlässigkeit, sondern eine Gelegenheit, die interne Compliance-Kultur zu stärken.
Die abschließende Botschaft lautet: Verkehrssicherheit hat aufgehört, eine bloße gesetzliche Verpflichtung zu sein, und ist zu einem strategischen und unvermeidlichen Element im täglichen Management des gewerblichen Transports geworden.

Have any thoughts?

Share your reaction or leave a quick response — we’d love to hear what you think!

You may also like

Leave a Comment