Das Thema Verkehrssicherheit ist wirklich ein Thema von großer Aktualität. Auf Landstraßen, Autobahnen, Wegen und nun ja, in den Straßen der Städte, wo der Verkehr am intensivsten ist, ist der Schutz von Fußgängern und auch von Fahrzeugen eine Angelegenheit, bei der viel Wissenschaft eingesetzt werden muss.
Die Wissenschaft ist dazu da, dort eingesetzt zu werden, wo die Menschheit am besten von ihr profitieren kann, und natürlich die Technologie als einer ihrer Ausdrucksformen.
Daher ist dieser Versuch in Madrid mit Ampeln mit Künstlicher Intelligenz in den Straßen der spanischen Hauptstadt interessant, Kameras zur Überwachung von Autos und Fußgängern.
Die spanische Hauptstadt ist somit zu einem Labor für urbane Mobilität geworden, indem sie eine bahnbrechende Technologie einführt, die Kameras mit künstlicher Intelligenz zur Verkehrsregulierung nutzt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ampeln, die mit festen Zeitgebern arbeiten, treffen diese neuen Geräte Entscheidungen in Echtzeit.
Das System, wie die spanische Digitalpublikation COPE in ihrem Bereich Verkehr betont, „analysiert über Kameras, wie viele Fußgänger sich ansammeln, um eine Straße zu überqueren“, und schaltet auf Grün, wenn es eine Ansammlung erkennt. Aber seine Intelligenz geht weiter: Es „überprüft auch, ob alle Fußgänger überquert haben, um Unfälle zu vermeiden“, und stellt sicher, dass die Ampel für Fahrzeuge erst dann auf Grün schaltet, wenn die Fahrbahn vollständig frei ist.
Die Ergebnisse an strategischen Punkten der Stadt sind aufschlussreich und zeigen die Vielseitigkeit der KI. In der Umgebung des Metropolitano-Stadions verlängern die Kameras an Tagen mit Großveranstaltungen die Grünphase für Fußgänger auf bis zu 80 Sekunden, weit über den üblichen 25 Sekunden, und beschleunigen so die Massenabgänge, ohne Staus zu verursachen. In der zentralen Calle Princesa misst eine 360-Grad-Kamera die Anzahl der überquerenden Personen und verlängert die Rotphase für Fahrzeuge so lange wie nötig, was besonders Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugutekommt, die mehr Zeit für die Überquerung benötigen.
Aber die Innovation hört nicht bei den Fußgängern auf. Auf der Puente de Segovia quantifizieren Kameras in Echtzeit den Fluss von Radfahrern und Fußgängern, um die Ampeln an den Wochenenden anzupassen, wenn der Zustrom von Fahrrädern in Richtung Madrid Río in die Höhe schnellt. Auf der Fuencarral-Straße erkennt das System herannahende Fahrräder 20 Sekunden im Voraus, sodass ihre Ankunft an der Kreuzung mit der Grünphase zusammenfällt, und sie weder anhalten noch einen Knopf drücken müssen. Selbst in komplexen Infrastrukturen wie der Puente de San Isidro, wo kein physischer Knopf installiert werden konnte, erkennt die Bilderkennung automatisch Fußgänger, die auf dem Mittelstreifen stehen, und aktiviert die Grünphase, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.
Bald wird diese Technologie in einer besonders sensiblen Umgebung zum Einsatz kommen: den Tunnelbauarbeiten an der A-5. Dort wird eine neue intelligente Ampel in der Calle Villagarcía, in der Nähe einer Schule, den Übergang je nach Fußgängeraufkommen regulieren, um die Schüler zu schützen. Darüber hinaus wird das System in der Lage sein, Einsatzfahrzeuge und Fahrzeuge der Calle 30 anhand ihrer Kennzeichen zu identifizieren und ihnen beim Zugang zur Straße absolute Priorität einzuräumen, sodass Krankenwagen und wichtige Dienste nicht im Baustellenstau stecken bleiben.
Obwohl Madrid den Einsatz ausweitet, war die Pionierstadt bei der Einführung dieser Technologie in Spanien Córdoba. Im vergangenen März wurde die erste Ampel mit künstlicher Intelligenz an der Avenida del Aeropuerto vor einem Gesundheitszentrum installiert. Dieses Gerät kann auch erkennen, ob ein Fußgänger Mobilitätsschwierigkeiten hat, um automatisch die Dauer der Grünphase zu verlängern – ein Projekt, das die Stadt ausbauen möchte, um die Barrierefreiheit zu verbessern.
Mit diesen Initiativen verbessert Madrid nicht nur den Verkehrsfluss, sondern festigt auch ein Stadtmodell, bei dem Technologie in den Dienst der Sicherheit und Nachhaltigkeit gestellt wird. Der unfehlbare Blick der Kameras verhängt nicht mehr nur Bußgelder, sondern schützt, wartet und begleitet den Fußgänger an jeder Kreuzung.
Have any thoughts?
Share your reaction or leave a quick response — we’d love to hear what you think!